Wir, die Klasse 11az, waren dieses Schuljahr auf Abschlussfahrt in Prag. Sie war faszinierend und lehrreich. Wir hätten ruhig noch länger dortbleiben können.
1. Tag: Montag
Am Abfahrtstag haben wir uns um 9 Uhr in der Früh an der Hackerbrücke getroffen. Da dort der FlixBus, der uns nach Prag gebracht hat, abgefahren ist. Dann der überwältigende Schock, Freundinnen mussten oft auseinander sitzen. Zumindest am Anfang, dann haben alle, die wollten, ihre Plätze so getauscht, dass Freunde nebeneinander sitzen konnten. Das WLAN war allerdings alles andere als gut und dann gab es auch noch einen Unfall auf der Strecke, der uns dann ca. 20-25 Minuten aufgehalten hat.
In Prag angekommen hieß es, wir steigen aus… Allerdings hat unsere Klassenlehrerin festgestellt: Wir sind eine Station zu früh ausgestiegen. So musste unsere Dolmetscherin zu uns kommen und uns abholen. Sie ist dann auch gekommen und stand auf einmal wie aus dem Boden gewachsen vor uns. Sie hat uns begrüßt und uns zum Hotel gebracht und auch gewarnt wir sollen nicht beim Bahnhof rumlaufen, da es da viele komische Gestalten gibt. Also so wie bei uns, leider.

Zudem haben wir auch erfahren, dass 1€ 24,37 tschechische Kronen (CZK) sind.

Das Hotel war richtig schön und als wir da waren, hatten wir auch noch Zeit, alles aufs Zimmer zu bringen und noch ein bisschen auszuruhen, bevor wir zum Essen aufgebrochen sind. Auf dem Hin- und Rückweg haben wir viele Geschäfte mit sehr vielen Lichtern gesehen, wir sind sogar am Nationalmuseum vorbeigelaufen.
Das Restaurant war die echt leckere ,,Pizzeria Corto“.

Danach gings weiter zum Schwarzlichtminigolf. Eigentlich war es ganz gut. Aber die meisten von uns hatten dann nach einiger Zeit keine Lust mehr, da wir uns mehr erhofft hatten und sind zurück zum Hotel.
Dort angekommen, haben wir dann bis zur Nachtruhe noch Zeit gehabt und durften auch draußen noch rumlaufen. Ab 22 Uhr war aber Nachtruhe und wir mussten zurück im Hotel und in unseren Zimmern sein, da ab 22 Uhr die Pforte abgeschlossen wird.
Wir haben am ersten Tag noch einen Süßigkeiten-Test gemacht und der ist so ausgefallen:
- Kreksy: 7, 7 oder 5
- Käsereiswaffeln: 10, 5
- Nesquik: 2, 4
- Kavenky Arabica: 9, 8
- Dubea Lord: 5, 5
- Mila: 3, 5
- Brumik: 7, 8
- Kavenky originale: 5, 5

2. Tag: Dienstag
Am nächsten Tag gab es ab 8 Uhr Frühstück. Leider hat es sich nicht sehr viel von Frühstücken in deutschen Hotels unterschieden, bis auf die Würstchen und die Pfannkuchen.
Danach hatten wir bis 10 Uhr Zeit, dann hat uns unsere Dolmetscherin zum 1. Teil der Stadtführung abgeholt.
Bei der hat sie uns von der Legende rund um Fürst Wenzel erzählt, außerdem, dass das Neuviertel 22 Stadtviertel umfasst. Sie hat uns den Franziskaner Garten und die Maria-Schnee-Kirche gezeigt. Karl V hat damals das neue Viertel gegründet.
Außerdem hat sie uns die Rathausuhr gezeigt. Diese ist allerdings anders als alle anderen. Sie hat noch zwei weitere Kreise: Auf einem sind die ganzen Sternzeichen und der andere ist im Hintergrund und besteht aus den Farben Rot und Blau.
Als wir zurückgekommen sind, hatten wir bis 17 Uhr Zeit für uns.
Danach sind die, die mit wollten ins ,,Museum of Sense“. Es war sehr spannend, wie Spiegel unser Gehirn austricksen können.
Im Anschluss sind alle losgezogen, da wir uns die zwei Tage das Abendessen selber besorgen mussten. Ich habe mir mit einer Freundin Dumpings geholt und hab dabei auch eine neue Brosche gefunden.
Um 20 Uhr waren wir dann noch im Schattenlichttheater. Das war super interessant und auch sehr witzig. Da dort auch zwei Handwerker dabei waren, die ihre Scherze getrieben haben. Danach durften wir auch wieder draußen bleiben.
3. Tag: Mittwoch
Dann am vorletzten Tag gab es den zweiten Teil der Stadtführung. Dabei haben wir uns die Prager Burg angeschaut. Diese wurde im 9. Jahrhundert gebaut und wird von Soldaten bewacht, die jede volle Stunde gewechselt werden. Außerdem hat sie uns den Veitsdom gezeigt, bei dem der Hauptturm 100 m und die Nebentürme 82 m erreichen. Wir haben auch noch die Legende vom heiligen Johannes Nepomuk gehört. Der in die Moldau geworfen wurde, weil er dem König Wenzel IV nicht verraten wollte, was die Königin ihm anvertraut hatte. Heute ist an der Stelle eine Bronzeplatte.

Danach sind ich und meine Freundin nochmal zur Burg, um uns die Kathedrale anzuschauen. Sie war nicht ganz so groß, wie sie von außen aussah.
Außerdem konnte ich noch herausfinden, dass…
- das letzte Hochwasser 2002 war,
- Praha 1 auf Briefen für die Altstadt &Teile der Neustadt um die Moldau steht
- und dass Tschechien 10 Mio. und Prag 1,3 Mio. Einwohner hat.
Danach hieß es wieder zu überlegen, was gibt es zu essen und wo gibt es das. Wir beide haben ein Restaurant gefunden, wo meine Freundin sich einen Braten und ich mir Tatar geholt habe. Aber ich muss sagen, das tschechische Tatar kann dem deutschen definitiv nicht das Wasser reichen.
Am letzten Abend haben wir dann noch eine Schifffahrt bei Nacht gemacht, auf dem Weg dahin waren wir erst gut in der Zeit, doch dann sind wir zur falschen Seite des Abgangs zum Hafen gelaufen und als wir es gemerkt haben, mussten wir rennen. Es hat zwar geregnet, aber es war trotzdem schön. Bei Nacht sieht Prag nochmal anders aus als bei Tag. Danach hatten wir wieder Zeit für uns.

4. Tag: Donnerstag
Am letzten Tag hieß es dann packen. Wir hatten bis 10 Uhr Zeit, dann mussten wir aus den Zimmern raus sein.
Am Bahnhof hatten wir dann noch Zeit, etwas zum Essen und Trinken zu holen, bis dann der Bus kam… und es wieder zurück nach München ging. Die Fahrt war ganz ok und wir sind alle mit neuen Eindrücken und vielen Erlebnissen im Gepäck wieder zuhause angekommen.